Die ehemalige britische Kolonie Ceylon, das heutige Sri Lanka, liegt an der Südspitze Indiens im Indischen Ozean. Traumhafte Tropenstrände, eine artenreiche Vegetation und eine jahrtausende alte buddhistische Kultur prägen den Inselstaat, der cirka so groß wie der Freistaat Bayern ist.
Die freundlichen Einwohner leben hauptsächlich vom Reis- und Teeanbau, aber auch Gewürze wie Nelken, Zimt oder Vanille werden in Sri Lanka angebaut. Trotz des seit Jahren anhaltenden Bürgerkriegs zwischen den Singhalesen und den Tamilen, der sich hauptsächlich im Norden des Landes abspielt, hat sich im Süden und Westen eine gut entwickelte touristische Infrastruktur gebildet. Nahe der Hauptstadt Colombo liegt das Städtchen Negombo. In der beschaulichen Hafenstadt findet man relativ unberührte feine Sandstrände, anders als in den Haupttourismusregionen. In Galle, im Südwesten Sri Lankas, findet man eine fast vollständig erhaltene Festung, die von den portugisischen Eroberern im Jahre 1588 erbaut wurde. Heute gehört dieses imposante Bauwerk sowie die gesamte Altstadt von Galle zum UNESCO-Weltkulturerbe. Herrliche Sonnenuntergänge gibt es am Strand von Tangalla zu bestaunen. Die kleine Stadt ca. 200 Kilometer südlich von Colombo ist mit ihren tropischen Stränden ein kleines Paradies am Indischen Ozean.
Der 180 Meter hohe Sigiriya (Elefantenfelsen) auf Sri Lanka.
Foto: Maren Beßler, www.pixelio.de
