Mit insgesamt 115 Inseln erstrecken sich die Seychellen auf einer Fläche von ca. 400.000 Quadratkilometern östlich von Kenia (Afrika) im Indischen Ozean. Die 32 Hauptinseln (Inner Islands) bestehen hauptsächlich aus Granitgestein, welches bis zu eintausend Metern aus dem Wasser ragt.
Die restlichen Eilande sind kleine Koralleninseln, welche nur ein paar Meter über dem Meeresspiegel liegen. Das Markenzeichen der Seychellen ist der nachhaltige Tourismus, bei dem die Naturschönheiten des Landes geschont und große Hotelkomplexe vermieden werden. So ist es kaum verwunderlich, dass ca. die Hälfte der Landfläche unter Naturschutz steht. Am Anse Intendance, einem wunderschönen Sandstrand an der Südwestküste der Hauptinsel Mahé, kann man den Meeresschildkröten bei der Eiablage zusehen. Im Norden der 27 Kilometer langen Insel mit tropischen Regenwäldern und urigen Klippen befindet sich die Hauptstadt Victoria mit kleinen Boutiquen und traditioneller Architektur. Auf Praslin, der zweitgrößten Seychelleninsel liegt der Nationalparl Vallée de Mai, der 1983 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde. Neben dem seltenen Schwarzpapagei kann man hier die Coco de Mer (Seychellenpalme) bewundern. Diese Palmenart gibt es nur auf den Seychellen. Ebenfalls einmalig sind die Aldabra Riesenschildkröten, die auf Curieuse im Marine National Park leben.
Schneeweißer Strand auf den Seychellen.
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