Das flächenmäßig kleine Land Marokko im Nordwesten Afrikas empfängt seine Gäste mit abwechslungsreichen Landschaften und einer über eintausend Jahre alten Kultur.
Mächtige Gebirge, wie der Atlas, wechseln sich ab mit unfruchtbaren Wüstenregionen und ausgedehnten Stränden an Atlantik und Mittelmeer. In den prunkvollen Königsstädten wie Fès, Rabat oder Marrakesch kann man den orientalischen Zauber und das geschäftige Treiben auf den Souks hautnah miterleben. Eine der Touristenhochburgen ist die Hafenstadt Agadir an der Atlantikküste. Sie liegt im Süden des Landes am Fuße des Atlas und wurde im 15 Jahrhundert von Portugiesen gegründet. Mit ihren zahlreichen Hotelkomplexen, breiten Straßen und Cafés strahlt die Stadt ein eher europäisches Flair aus. Schöne Badestrände wie zum Beispiel Dix-sept oder Imiouador laden zu einem Sonnenbad oder einer Abkühlung im dunkelblauen Atlantischen Ozean ein. Etwas beschaulicher geht es ca. 20 Kilometer nördlich von Agadir im verträumten Fischerdorf Taghazout zu. Über 10 Kilometer herrlichster Sandstrand, 350 Sonnentage im Jahr und gute Windverhältnisse ziehen Badelustige und Surfer magisch an. Im Norden Marokkos am Mittelmeer erstreckt sich die Berberküste. Sie ist nach ihren Bewohnern, den in Nordwestafrika lebenden Berbern benannt und wurde früher von Piraten als Stützpunkt für Raubzüge gegen die Spanier benutzt.
Kasbah (Lehmburg) im Süden Marokkos.
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