Millionen funkelnder Lichter und eindrucksvolle Gebäude, erbaut inmitten der Wüste von Nevada. Wer hätte gedacht, dass die heutige Spielermetropole Las Vegas vor 100 Jahren noch ein kleiner Bahnhof in der Wüste war, den niemand kannte.
Nach der Legaliesierung des Glücksspiels im Jahr 1935, begann der sagenhafte Aufstieg zur Welthauptstadt der Unterhaltung. Spielcasinos und Hotels schossen wie Pilze aus dem Boden. Mit Revuen und Shows werden die Besucher rund um die Uhr unterhalten. Die Aufführungen reichen von Zaubershows bis hin zu Zirkusdarbietungen und Konzerten. Nach wie vor kommen die meisten Gäste wegen des Glücksspiels in die Stadt. In gigantischen Spielcasinos kann man innerhalb weniger Stunden reich werden oder sein ganzes Geld verlieren. „Spielanfänger“ können sich bei einer kostenlosen Führung von professionellen Croupiers in die Eigenheiten der verschiedenen Glücksspiele einweisen lassen. Aber auch außerhalb der Mega-City gibt es viel zu entdecken. Im Valley of Fire, 80 Kilometer nordöstlich von Las Vegas, findet man versteinerte Wanderdünen. Diese dienten aufgrund ihres futuristischen Aussehens als Kulisse für einen Star-Trek-Film. Weiterhin gibt es versteinerte Bäume und historische Felszeichnungen der Indianer zu bewundern. In einer Wüste im Nordwesten Nevadas, in der Black Rock Desert, sprudelt der Fly Geyser. Er ist in seiner Art einzigartig auf der Welt.
Blick auf das nächtliche Las Vegas.
Foto: s. kunka, www.pixelio.de
