Kreta ist die größte Insel Griechenlands und neben Zypern die zweitgrößte im östlichen Mittelmeer. Mit ca. 300 Sonnentagen im Jahr hat sie sich als Urlaubsinsel einen guten Namen gemacht.
Die Küste ist geprägt von undendlich langen feinen Sandstränden und malerischen Buchten. Im Nordwesten der Halbinsel Gramvousa liegt der Lagunenstrand von Balos. Feinster schneeweißer Sand und azurblaues Wasser machen diese abgelegene Bucht zu einem kleinen Paradies, welches nur über einen schmalen Pfad oder mit einem Boot zu erreichen ist. Der einstige Fischerort Matala im Süden der Insel mit seinen berühmten Höhlen und Klippen hat sich zu einem angesagten Ferienort entwickelt. Wo sich einst Christen vor der Verfolgung versteckten und später Hippies an den feinen Sandstränden wilde Partys feierten, findet man heute unzählige Touristen. Der Inselkern ist von einem Gebirgsmassiv, das sich zum Teil über 2.000 Meter erhebt, durchzogen. Die gewaltigen Berge wechseln sich mit verträumten Schluchten und fruchtbaren Hügeln ab. Zitronen- und Olivenbäume gedeihen hier genauso, wie Hafer und Weizen. Geschichtsinteressierte können sich in Heraklion, der Inselhauptstadt, im Archäologischen Museum über die einstige Hochkultur des minoischen Reiches informieren.
Der Venezianische Hafen in Rethimnon auf der Insel Kreta.
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